Zeittafel bis 2010

1945

Wiedererrichtung der bereits 1922 gegründeten Vereinigung der fachmännischen Laienrichter Österreichs.

1946 19. Februar

Aufgrund des Vereinsreorganisationsgesetzes ergeht das Dekret zur Erlaubnis der Wiedererrichtung des Gewerbevereins. KommR EDLINGER und KommR LENHART, der Präsident der Kammer der gewerblichen Wirtschaft für Wien, sind die Funktionäre der 'ersten Stunde'. EDLINGER 'durchkämmt' die Büros der wirtschaftlichen Institutionen Wiens nach Gewerbevereinseigentum. Da Steffi MICHALEK 1938 alles gekennzeichnet hatte, kommt es erfolgreich ins Vereinshaus zurück.

1946 Frühjahr

Die Vereinigung Österreichischer Rauchwarenveredler wird 1938 gegründet. Ihr Vorgänger vor 1938 war der Verband der Rauchwarenzurichtereien und Färbereien Österreichs.

1946 Herbst

Beginn der Vortragssaison des Gewerbevereins.

1946 25 September

In der Nr. 1 von 'Österreichs Wirtschaft' erscheint ein Aufruf des Aktionskomitees zur Reaktivierung des Niederösterreichischen Gewerbevereins, den als Proponenten nachstehende Persönlichkeiten unterfertigen:

Staatssekretär Min. a. D. Eduard HEINL, KommR Carl BRUNNER, Fa. M. Hübner, KommR Josef BRUNNER, Wilhelm Neuber AG, KommR Alfred EDLINGER, Fa. F. Edlinger, Dr. Herbert GRAU, Fa. 'Humanic', Ing. Karl HOFER, Fa. Thomas Hofer & Sohn, KommR Zdenko HUSSA, Llosent & Forschner, Hugo KERBLER, Fa. 'Venditor', KommR Heinrich LENHART, Staatssekretär Min. a. D. Ing. Julius RAAB, Ing. Julius MÜLLER, Stadtbaumeister, Johann NIESSNER, Ing. Artur PICHEL, Fa. A. FreiBler, Dr. Robert RICHTER, ehem. Generalsekretär, Heinrich SCHEFCZIK, Artur Schefczik & Sohn, KommR Karl VOCKENHUBER, Fa. 'Eumig', KommR Friedrich WAGENMANN, Fa. Christoph Schramm

1947 Jänner

Wiedererrichtung des Verbandes der Österreichischen Funkindustrie, der bereits 1925 gegründet worden war.

1948

Der Textil-Club im Österreichischen Gewerbeverein entfaltet seine Tätigkeit unter Leitung von Dir. Max BUDE als Fachabteilung.

1948

Der Verband der Sportartikelhändler und Sportartikelerzeuger Österreichs (VSSÖ) konstituiert sich, er bestand seit 1920.

KommR EDLINGER wird zum Präsidenten, KommR LENHART zum Ehrenpräsidenten gewählt. EDLINGER tritt mit bewundernswerter Tatkraft für den Verein ein, es gelingt ihm trotz aller zeitbedingter Schwierigkeiten, die Mitglieder zu aktivieren und in erstaunlich kurzer Zeit mit Hilfe zahlreicher einschlägiger Mitgliedsfirmen das Vereinshaus nach allen Kriegs- und Plünderungsschäden wieder herzustellen. Die Vereinstätigkeit ist voll im Gange.

1949 Jänner

Die Baumeister-Fachgruppe im Österreichischen Gewerbeverein, die seit Jahrzehnten vor 1938 bestanden hatte, wird neuerlich errichtet.

1949 20. Mai

Die Hauptversammlung beschließt über Antrag des Verwaltungsrates die 'zeitgemäße Abänderung des Vereinstitels' in 'Österreichischer Gewerbeverein'.

1949

Konstituierung des Verbandes der Maschinen- und Werkzeughändler (MAWEV), heute: Verband Österreichischer Baumaschinenhändler.

 

Die Jugendgruppe des Gewerbevereins ist aktiv, besonders bei der Deckung des zeitbedingten Nachholbedarfs an gesellschaftlichen Zusammenkünften und Tanzveranstaltungen.

1950 Jänner

Konstituierung des 'Verbandes der Österreichischen Radiohändler'.

1951

Gründung der 'Vereinigung Österreichischer Zuckergroßhändler'.

1952

Die 'Vereinigung Österreichischer Photohändler' nimmt als Fachverband ihren Sitz im Gewerbeverein (gegründet 1910).

1956 17. Mai

Die Hauptversammlung wählt Dr. Rigobert PLASS zum Präsidenten, KommR Alfred EDLINGER zum Ehrenpräsidenten, Dipl.-Ing. DDDr. Dr. e. h. Heinrich SEQUENZ zum Geschäftsführer der Wilhelm-Exner-Medaillen Stiftung. Die Räume im Mezzanin werden über den Sommer renoviert und modernisiert. Dr. PLASS gibt dem Verein neue Impulse und Auftriebe. Prof. SEQUENZ realisiert sein international ausgerichtetes Konzept: 'die Medaille, der undotierte Nobelpreis der Wirtschaft'.

1957

Die Sektion 'Junge Unternehmer' entfaltet ein reichhaltiges und progressives Programm.

1958 3. Dezember

Konstituierende Hauptversammlung der 'Vereinigung Österreichischer Kunststoffverarbeiter'.

1959 19. Dezember

Hauptversammlung. Der Nobelpreisträger Otto HAHN erhält aus den Händen von Bundeskanzler Ing. Julius RAAB namens des Gewerbevereins die Exner-Medaille.

1960

Die 'Vereinigung Österreichischer Frottierweber' wird im Gewerbeverein gegründet.

1961

Die Neue Österreichische Gesellschaft (NÖG) erhält im Gewerbeverein als Dependance ein Wiener Sekretariat, zu dem Dr. BITTNER delegiert ist. Zwischen der NÖG (Präsident Landeshauptmann KRAINER), dem Österreichischen Akademikerbund (Präsident Bundesminister a.D. Dr. KAMITZ) und dem Gewerbeverein (Präsident Dr. PLASS) und Bundesminister Dr. GRUBER entwickelt sich eine fruchtbare Kooperation für staats- und wirtschaftspolitische Aktivitäten. Sie werden als 'Reformer' bezeichnet.

1963 11. September

Konstituierende Hauptversammlung der 'Vereinigung Österreichischer Farbenfachhändler'.

1964

Die Hauptversammlung wählt zum Präsidenten Dr. Christian BABLIK und zum Ehrenpräsidenten Dr. Rigobert PLASS. Dr. BABLIK nimmt sogleich die Vorbereitungsarbeiten für die 125-Jahr-Feier auf. KommR Franz TAUFAR:

Sehr geehrte Herren des Präsidiums des Gewerbevereins! Der mir ans Herz gewachsene Gewerbeverein begeht heuer sein 150jähriges Bestandsjubiläum; und da kommen mir viele Erinnerungen an so manche schöne, erhebende und unternehmerisch fruchtbare Stunden aus meiner Tätigkeit als Funktionär des ÖGV ins Gedächtnis, die mich auch noch heute oftmals mit Freude und Genugtuung erfüllen, aber auch mit Wehmut an viele meiner damaligen Freunde und Kameraden, die nicht mehr unter uns weilen. Vor allem Dr. BABLlK, Unternehmer und Arzt, hochgebildet, dessen Ausführungen als Vorsitzender unserer Vollversammlungen in seiner souveränen Beherrschung der Sprache ein Vergnügen bereiteten; Dr. FRITSCH, hervorragender Experte in allen Steuerfragen und langjähriger Lehrer von zahlreichen Vertretern der hohen Finanzverwaltung; und Professor SEQUENZ, der vierfache Doktor, Geschäftsführer der Exner-Medaillen-Stiftung und Vertreter der Technischen Hochschule bereicherten damals unseren Kreis.

Besonders hervorheben möchte ich die Präsidentschaft meines Freundes Dr. Rigobert PLASS. Er übernahm 1956 das Erbe des unvergesenen Ehrenpräsidenten KommR EDLINGER. Unter seiner Führung wurde der organisatorische Ausbau des Vereines fortgesetzt. Sein 'Team' - wir damaligen Vizepräsidenten und Präsidialräte, ich kann nur einige nennen, sie sind würdig, auf einer Ehrentafel des Vereines verewigt zu werden: KommR FRITSCH, der Glasgroßhändler, Ing. SOWITSCH, KommR FALTlS, KommR SCHUTZ, der Obmann der Rauhwarenveredler und Inhaber des ältesten Unternehmens Österreichs, Hugo KERBLER, der Kunststoffpionier, Dr. RICHTER, Architekt SCHMID, Baumeister LÖSCHNER, Notar Vinzenz REICHERT, der Obmann der Verwaltungsratwahlkommission und sein Nachfolger KommR HERKNER sowie der unvergessene Farbenfachmann Dir. BUDE - stand ihm für alle Aktionen stets zur Verfügung, Jede Vollversammlung von Oktober bis Mai, jeder Freitag war ein glanzvolles wirtschafts- und gesellschaftspolitisches Ereignis für die Unternehmer, aber auch für die Prominenz aus Politik, Wissenschaft, Rechtsleben und der hohen Verwaltung. Nicht zu vergessen unser unermüdlicher Generalsekretär Dr. BITTNER, der mit seinem Organisationstalent und seinen Beamtinnen wertvolle Dienste zur Gestaltung der Vorträge und der Verwaltung leistete.

Wie wunderbar waren die kulturellen Veranstaltungen, wie Vorträge des Burgschauspielers HENNINGS - das barocke Wien -, des Asienforschers und Tibetkenners Heinrich HARRER oder von Herbert TlCHY.

Auch das gesellschaftliche Leben im Gewerbeverein funktionierte vortrefflich. Unser Ball war kein Ball im üblichen Sinn, es war ein Familienfest. Hier trafen sich jährlich, in guter Kameradschaft, Minister, Rektoren und Universitätsprofessoren, leitende hohe Ministerialbeamte, wie führende Wirtschaftstreibende zu einem gemütlichen Beisammensein.

Den Höhepunkt der 'Plass-Ära' bildete zweifellos die Verleihung der Wilhelm-Exner-Medaille an den Nobelpreisträger HAHN durch Bundeskanzler RAAB. Entschwundene Zeiten für mich, den nun 83jährigen; aber wie schon oft in der Geschichte unseres Vereines: die junge Generation ist am Zug!

Und so wünsche ich dem lieben, alten, ewig jungen Gewerbeverein und der jetzigen Führung im Geiste ihrer Vorgänger ein erfolgreiches Wirken an der Wende vom 20. ins 21. Jahrhundert.

Meinem lieben Gewerbeverein wünsche ich für die Zukunft ein segensreiches Wirken, meine besten Wünsche begleiten ihn!

1964 4. Dezember

Festversammlung '125 Jahre Österreichischer Gewerbeverein ' unter Vorsitz von Präsident Dr. Christian BABLIK. Die Festrede hält Bundeskanzler Dr. Josef KLAUS.

1974

Die NÖG wird unter der Leitung von Botschafter Dr. LEITHER und Minister Dr. GRUBER reaktiviert. Senator h. c. Konsul DDr. Norbert ZIMMER:

Sehr geehrter Herr Dr. Bittner!

Als wir das letztemal mitsammen gesprochen haben, haben Sie auch die Tatsache erwähnt, dass Sie für den Österreichischen Gewerbeverein die Redigierung einer Festschrift übernommen haben. Nun ist ja in der Entwicklung des Österreichischen Gewerbevereins vieles in den vergangenen Jahren geschehen, das anläßlich eines solchen Jubiläums durchaus erwähnenswert ist. Vor nicht allzu langer Zeit ist Herr Generaldirektor i. R. Dr. RISCHKA verstorben, und gerade dieser Name bringt mich auf gewisse Gemeinsamkeiten, die wir im Rahmen des Österreichischen Gewerbevereins bzw. des Verwaltungsrates und des Präsidialrates erledigen und durchführen konnten.

Die Ära PLASS war noch in vollem Gange, und die Aktivitäten bei den jeweiligen Vortragsabenden waren enorm. Die Besucherzahl vergrößerte sich, das Programm der Vorträge war jeweils außerordentlich interessant, und wir konnten feststellen, dass außer einer gewissen Anzahl von Mitgliedern sehr viele Freunde des Österreichischen Gewerbevereins an den Aktivitäten und Veranstaltungen des Vereines teilgenommen haben.

Zu dieser Zeit haben wir gemeinsam noch mit den amtierenden Präsidenten und vor allem mit Dr. PLASS, Dr. BABLIK und Dr. RISCHKA überlegt, auf welcher Ebene man im Österreichischen Gewerbeverein noch Zusätzliches einrichten könnte, um diese Institution finanziell unabhängig zu halten und andererseits aber die Frequenz der Besucher zu steigern.

Da gab es vor allem zu überlegen, ob das Organisationsmodell noch den derzeitigen Gegebenheiten entspricht, ob es nicht richtig wäre, hinsichtlich des Grundsatzprogramms gewisse Angleichungen an die Entwicklung und an die nun für Vereine gegebene neuere Zeit vorzunehmen.

Zuerst haben wir in Arbeitskreisen, insbesondere Dr. RISCHKA und ich, die Basis der Organisationsformen behandelt. Es wurden die Satzungen durchgenommen bzw. auf ihre Aktualität überprüft, des weiteren Grundlagen für Budgetklarheit geschaffen, um auf diese Weise dem Gremium des Präsidiums bzw. des Vorstandes jeweils mit aktuellen Unterlagen dienen zu können. Vieles wurde in diesem Zusammenhang geändert und verbessert, und vor allem eine klare Organisationsform geschaffen.

Nicht unmaßgeblich war unsere Bemühung, auch auf dem Rechnungswesen gewisse Neuerungen zu plazieren, so vor allem Budgeterstellung, Jahresabschluß u. dgl. Hand in Hand damit ging eine gewisse Neuorganisation im Ablage- und im Archivsystem. Man war bemüht, eine zusammenhängende Darstellung der Geschichte des Gewerbevereins zu erhalten und andererseits überflüssige Archivstücke zu entfernen.

Diese rein formelle Beordnung von Geschäftsvorgängen und dergleichen war allerdings nicht die einzige Frage, mit der man sich befaßte. Aus meiner Erfahrung in meiner Gesellschaft konnte ich dem Gremium des Präsidialrates den Vorschlag machen, einmal in einem Brainstorming klarzustellen, welche Aufgaben der Österreichische Gewerbeverein in der Jetztzeit hat und wie am besten eine Realisierung erfolgt. Wir haben uns in vielfachen Sitzungen und Besprechungen in einem Brainstormingverfahren mit diesen aktuellen Fragen beschäftigt und konnten nach vielen Diskussionen und Überlegungen ein geordnetes Organisations- und Pressesystem entwickeln, wobei natürlich auch besonderer Wert auf die Erfassung bzw. die KlarsteIlung der Zielsetzung gelegt wurde. Man mußte feststellen, dass im Hinblick auf das umfassende Vortragswesen im Verein die Betreuung bzw. die unmittelbare Arbeit im Mitgliederkreis zu kurz gekommen ist, da letztlich der Mitgliederbestand eines Vereins mit zu den Vermögenswerten eines Vereines zu zählen ist. Man wurde sich darüber klar, dass eine detaillierte Erfassung des Mitgliederstandes und ein näheres Eingehen auf Wünsche der Mitglieder und Berücksichtigung der Erfordernisse unbedingt notwendig waren. Bisher hatten die Mitglieder des Österreichischen Gewerbevereins in vielen Fragen nicht die nötige Ansprechstelle gefunden, und demgemäß war auch die Interessennahme an geplanten Aktivitäten nicht so bedeutend.

Hier wurden neue Wege beschritten, das Pressewesen reformiert und aufgebaut und vor allem Aktivpunkte gesammelt, welche es ermöglichen sollten, das Interesse der Mitglieder an ihrem Gewerbeverein wieder zu wecken bzw. die Anteilnahme zu verstärken. In langen Diskussionen wurden die Richtlinien für diese konkrete Arbeitsweise erarbeitet und dabei jene Punkte verstärkt behandelt, die in Richtung eines Aktivgeschehens gelegen waren. Zweck und Ziel der Vereinsarbeit wurden stärker betont und damit eine viel breitere Bewegungsbasis für eine Verbesserung der Beziehungen zwischen Mitgliedern und dem Verein geschaffen.

Damit im Zusammenhang erfolgte eine Änderung in der Vortragsstruktur. Es war nicht mehr Hauptpunkt der jeweiligen Veranstaltungen, nur Unterhaltsames zu bieten, sondern man fand die Möglichkeit, fachliche Vorträge in den Vordergrund zu stellen, entsprechende Referenten zu gewinnen und damit ein technisch hochwertiges Vortragsprogramm im Interesse der Mitglieder zu erstellen.

Auch die Formen für Ehrung langjähriger Betriebsangehöriger bzw. Unternehmer wurde modernisiert; die jeweiligen Dezember-Veranstaltungen wurden zu Fest-Veranstaltungen für die Auszeichnung für langjährige Firmenzugehörigkeit und wurden zum Pendant für die auf dem wissenschaftlichen Sektor gebotene Anerkennung, nämlich der Verleihung der Exner-Medaille.

Damit wurde die Dreiteilung im Aktivgeschehen des Vereins unterstrichen, nämlich die wissenschaftliche Tätigkeit im Interesse von Handel, Gewerbe und Industrie sowie die Betreuungstätigkeit für Mitglieder auf fachlichem Gebiet und die unterhaltende Form in Vorträgen, Veranstaltungen und dergleichen. Man besann sich auch auf eine stärkere Einbindung der vom Gewerbeverein betreuten Verbände, entwickelte sich als Sprachrohr der gewerblichen Wirtschaft zu den allgemeinen und im besonderen zu wirtschaftlichen Fragen und erreichte schließlich, dass der Österreichische Gewerbeverein zu den jeweils aktuellen wirtschaftlichen Fragen auch seine Stellungnahme abgab: der Ausbau des Informationsblattes im Sinne einer Dokumentation der konkreten Arbeit des Österreichischen Gewerbevereins war eine zusätzliche Leistung.

Ich habe somit eine Zusammenfassung gewisser Arbeiten, soweit sie mir in Erinnerung sind, gegeben; vielleicht können Sie dieses Geschehen in Ihrer Dokumentation verwerten. Mit besten Grüßen bin ich

 

1974

Die 'Jungen Unternehmer' des Gewerbevereines gründen das 'TEAM 20/40'. Laufende Veranstaltungen von hohem Niveau bringen interessante Informationen, schulische und seminarische Ausbildung und gesellschaftliche Integration. Das Team gestaltet auch den jährlich stattfindenden traditionsreichen Ball des ÖGV.

1975

Gründung der 'Vereinigung Österreichischer Wohnbauträger' als Fachverband des ÖGV.

1976

Die 'Cidesco' (Comite International D´Esthetique et de Cosmetologie), Sektion Austria, erhält ihren Sitz im Gewerbeverein.

1976 14. Juni

Die Hauptversammlung wählt Dkfm. Dr. Ernst PÖCKSTEINER zum Präsidenten. Mit ihm setzt neuerlich der Generationswechsel ein. Es gelingt ihm, die Kunststoffwirtschaft in den Gewerbeverein zu involvieren und eine Reihe von Kunststoffunternehmen als Funktionäre zu aktivieren. Schwerpunkte seines wirtschaftspolitischen Programms sind die Mittelstandspolitik und die Exportwirtschaft. Seine ausgezeichnete 'Feder' wird auch sichtbar in den Artikeln und Feuilletons von 'Österreichs Wirtschaft'. Er erweist sich dem Gewerbeverein gegenüber als großzügiger Gönner, die Kosten zahlreicher Renovierungen des Vereinsmobiliars und von Montagen und Installationen übernimmt er persönlich. Auf seine Initiative gehen die nun seit 1981 jährlich stattfindenden Klausurtagungen des Präsidiums und Präsidialrates zurück.

1979 14. Dezember

Festliche Hauptversammlung anläßlich 140 Jahre Österreichischer Gewerbeverein unter Vorsitz von Präsident Dr. PÖCKSTEINER. Ansprache von Bundespräsident Dr. KIRCHSCHLÄGER.

1982

Der 'Verband Österreichischer Versicherungsmakler' wird Fachverband des Gewerbevereins.

Neues Signum des Gewerbevereins.

1982 27.Mai

Dr. Walter LAMMEL wird zum Präsidenten gewählt. Er setzt sich als Hauptziel seiner Präsidentschaft, die Gesamtsanierung und totale Renovierung des 120 Jahre alten Vereinshauses bis zum 150. Bestandsjubiläum zu erreichen. Ein Vorhaben, das auch einen Optimisten nicht ohne Zweifel ließ. Er geht unermüdlich an die selbstgesetzte Aufgabe heran.

1983

Das Grundsatzprogramm des Österreichischen Gewerbevereins, auf mehreren Klausurtagungen erarbeitet, wird der Öffentlichkeit übergeben.

1984 24. Jänner

Präsident Dr. LAMMEL startet eine umfassende Protestaktion des Gewerbevereins im Interesse der gewerblichen Klein- und Mittelbetriebe gegen die am 14. Dezember 1983 im Parlament über einen 'Initiativantrag' einstimmig beschlossene 7. Handelskammergesetznovelle. In zahlreichen Vorsprachen und Schreiben an Minister, Klubobmänner der Parteien und Nationalratsabgeordnete sowie an die Spitzen der Kammerorganisation stellt sich - mit starkem 'Presseecho' - der Gewerbeverein energisch gegen die 'Vorgangsweise' zur Erhöhung der Kammerumlage auf das nahezu Vierfache. Dank des monatelangen Einsatzes von Präsident LAMMEL ist der Eingang von Zusagen auf Senkungen der in Frage stehenden Kammerumlagen (nach § 57 Abs. 2 HKG) zu registrieren.

Als Nebenprodukt stellte sich bei den zahlreichen Wirtschaftstreibenden ein stärkeres 'Bewußtwerden der Kammermitgliedschaft als zahlendes Mitglied' ein.

1984

Gründung des ÖGV-FED-Bureaus, des Innovationsbureaus des ÖGV für Forschung, Entwicklung und Demonstration. Innovationspräsentation des ÖGV-FED-Bureaus in Tirol und Salzburg gemeinsam mit dem Österreichischen Forschungszentrum Seibersdorf.

Koorganisation einer indischen Wirtschafts-, Wissenschafts-, Technologie- und Kulturwoche im ÖGV-Vereinshaus gemeinsam mit der indischen Botschaft in Wien und der Österreichisch-Indischen Gesellschaft.

1984

Der Verband 'Österreichischer Trockenbauunternehmungen' nimmt seinen Sitz im Gewerbeverein.

1985

Hochtechnologie-Industrieexkursion des ÖGV nach Israel gemeinsam mit der ÖIAG sowie Vertretern des BM für Wissenschaft und Forschung und des BM für öffentliche Wirtschaft, organisiert vom ÖGV-FED-Bureau.

1985

Konstituierende Hauptversammlung der 'Vereinigung der EG-Schlachthöfe Österreichs' als Fachverband des ÖGV.

1986

ÖGV ist Mitbegründer des World Trade Center Vienna-Austria - Vereins zur Förderung von internationalen Handelsbeziehungen - als Vollmitglied der World Trade Centers Association.

Gründung des 'Österreichischen Fertighaus-Verbandes'.

1987

Veranstaltung einer Finanzsitzung der World Assembly of Small and Mediumsized Enterprises im ÖGV unter Patronanz und mit Teilnahme der UNIDO-Generaldirektion.

1989

Der ÖGV unterstützt die Gründung des World Trade Center Salzburg als Vollmitglied der World Trade Centers Association.

Gründung des Verbandes Österreichischer Dämmunternehmungen.

Auszug aus einem Schreiben des Präsidiums an Autoren für die Festschrift:

Seit seiner Gründung basieren die Bestrebungen des Gewerbevereins auf dem Gedankengut des Liberalismus, dem er im Auf und Ab des Zeitgeistes stets treu geblieben ist. Es scheint kein Zufall, dass gerade in unserer Zeit nach all den Utopien unseres Jahrhunderts eine Besinnung - wirtschaftstheoretisch begründet - auf die realistischen, praxisnahen Erkenntnisse der verschiedenen liberalen Schulen der Wirtschaftswissenschaft erfolgt; eine Reihe von Nobelpreisträgern gibt uns die Basis für das geistige Rüstzeug, ohne auf die differenzierten Strömungen der einzelnen Schulen im Detail eingehen zu wollen.

Daneben, aber gleichwertig ist es ein Anliegen des Österreichischen Gewerbevereins, für den unternehmerischen Mittelstand als wesentlichen Träger der Österreichischen Wirtschaft und Sicherer der Arbeitsplätze besonders einzutreten. Eine effizientere Mittelstandspolitik als bisher ist für die Zukunft der österreichischen Wirtschaft eine unabdingbare Voraussetzung, da diese Betriebe durch ihre Flexibilität und Standfestigkeit, durch ihr unternehmerisches geistiges Potential und ihre Nähe zu den Arbeitnehmern mit ihrer Leistungsfähigkeit in den kommenden 'EG-Jahren' einen entsprechenden Beitrag leisten können und müssen. Dazu gehört auch eine konsequente kritische Beachtung und Beurteilung der derzeitigen Wettbewerbsverhältnisse auf unserem Markt hinsichtlich der Kartell- gesetzgebung und Anwendung.

1989 5. Dezember

Die Hauptversammlung genehmigt den Abschluß eines Bestandsvertrages mit einer von der Österreichischen Leasing GmbH eigens gegründeten ÖGV-Leasing GmbH mit dem Ziel der Revitalisierung des traditionsreichen Hauses des ÖGV in der Eschenbachgasse 11.

1990 2. - 3. Mai

Symposium der Exner-Medaillen-Träger anläßlich des 150jährigen Bestandsjubiläums des Gewerbevereins: 'Mit Privatinitiative in das dritte Jahrtausend'.

1990

150-Jahr-Feier des Österreichischen Gewerbevereins in Erinnerung an die am Tag genau vor 150 Jahren stattgefundene erste ordentliche Generalversammlung.

Auch dieses Jahr ist trotz der großen Jubiläumsfeierlichkeiten von der vielen Arbeit rund um die Revitalisierung des ÖGV-Hauses belastet.

1991

Am 7. November ist für den ÖGV ein großer Tag. Bundespräsident Dr. Kurt Waldheim eröffnet das revitalisierte Haus des Österreichischen Gewerbevereins. Es wurde um zwei Etagen aufgestockt, um mehr vermietbaren Raum zu schaffen.

Eine große Anzahl Interessierter besichtigt das 'offene Haus' und die kleine Ausstellung, um einen Überblick über die historische Entwicklung des ÖGV zu gewinnen. Dem früheren Präsidenten der Bundeskammer - Ing. Rudolf Sallinger - wird die Ehrenmitgliedschaft des Gewerbevereins verliehen.

An der sogenannten Meißelaktion beteiligen sich zahlreiche Mitglieder und deren Firmen. Dadurch verbessert sich die Liquidität des Vereins. Die Mitglieder dokumentieren bei dieser Aktion auf einer Marmortafel im Foyer der adaptierten Beletage des ÖGV ihre Verbundenheit mit unserer Vereinigung.

Am 27.11. wird Präsident Dr. LAMMEL für seine Verdienste um den ÖGV insbesondere die Abwicklung des Bauvorhabens die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

Mit der Dezember-Hauptversammlung folgt auf Dr. LAMMEL, der infolge der außerordentlichen Situation des Hausumbaues länger als zwei Amtsperioden tätig war, als Präsident, Prof. Dr. Otmar KOREN.

1992

Auch dieses Jahr steht noch unter der starken Last der Funktionäre und des Generalsekretariats, die sich aus der Revitalisierung des Vereinshauses und ihren Nachwirkungen ergibt.

1993

Die Vermietung der Beletage - nunmehr unter der Marke 'Palais Eschenbach' - wird nach einer großen Vorstellung vor einflußreichen Entscheidungsträgern wiederaufgenommen. Im Sommer tritt mit Dr. Herwig Kainz als neuer Generalsekretär sein Amt an. Auch die Vortragstätigkeit wird wieder verstärkt aufgenommen.

1994

Der ÖGV ist weiterhin mit strategischen Überlegungen seiner permanenten Neupositionierung befaßt. Die Beletage-Vermietung entwickelt sich besonders erfreulich und vervierfacht sich.

1995

Der ÖGV gewinnt einen wichtigen neuen Fachverband:

ACR: Das Kürzel steht für 'Austrian Cooperative Research', ein Dachverband, der alle nicht staatlich geführten oder firmenzugehörigen Forschungseinrichtungen Österreichs vertritt. Dadurch erlangt der ÖGV wieder seine Technologiekompetenz in der Öffentlichkeit zurück, die seine Gründung im Jahr 1839 veranlaßte. Diese Tendenz wird dadurch verstärkt, dass das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst den Österreichischen Gewerbeverein im Dezember beauftragt, als Clearing-Stelle für die Planung des Kristallforschungs- und Großtechnologiezentrums EURO-CRYST zu agieren. Zum Jahresende tritt Prof. KOREN als Präsident zurück.

Sein Nachfolger ist KommR Prof. Ing. Friedl BAKALOWITS. Mit ihm gewinnt der Gewerbeverein eine Dynamik, die die Öffentlichkeit und die Medien aufhorchen lässt.

1996

Ein prominent besuchter Empfang Anfang des Jahres zeigt, welcher Wertschätzung sich der ÖGV unter seinem neuen Präsidenten erfreut. In diesem Jahr werden zahlreiche Presseaussendungen von den Medien aufgenommen und geben dem ÖGV jene Präsenz zurück, die ihm zusteht.

Die Vortragstätigkeit vervierfacht sich, die Besucheranzahl dieser Veranstaltungen versechsfacht sich sogar. Politiker lassen sich vom ÖGV in Wirtschaftsfragen beraten. Im ÖGV macht sich Aufbruchsstimmung breit. In diesem Jahr werden mehr als einhundert Neumitglieder geworben. Besonders Politikerreferate sind sowohl bei den Vortragenden, wie beim Publikum, das sich neu strukturiert und stark verjüngt, sehr gefragt.

Im November wird anläßlich des 75-Jahr-Jubiläums der Verleihung der Wilhelm-Exner-Medaille ein Symposium in den Räumen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften abgehalten, das ein großes Medienecho findet. Die Verjüngung der Mitglieder- und Funktionärsstruktur nimmt signifikant zu. Der ÖGV zu Ende des Jahres ist mit jenem zu Jahresanfang nicht mehr zu vergleichen.

1997

Die Zeitschrift 'Österreichs Wirtschaft' wird geliftet, ein neues Erscheinungsbild erhöht die Akzeptanz, aber auch die Werbeeinnahmen. Der ÖGV spielt im Konzert der Wirtschaftsinteressensvertretungen wieder eine bedeutende Rolle. Vom Bundeskanzleramt werden wir aufgefordert unsere Meinungen zur Exportoffensive darzulegen. Sie fließen in die von der Bundesregierung beschlossene Endfassung prominent ein.

Die Veranstaltungen bleiben auf hohem Niveau in großer Anzahl und werden zunehmend EU- und exportorientierter. Dazu trägt vor allem unser neuer Fachverband, der 'Österreichisch-Türkische Handelsverband', aber auch die enge Kooperation mit dem unter der Präsidentschaft von Herrn Konsul Dr. SCHNEIDER stehenden Österreichisch-Chinesischen Wirtschaftskomitee, bei.

Die bereits 1996 von Prof. BAKALOWITS eingeführten 'Club-Stammtische Wirtschaft-Wissenschaft' erweisen sich als derart erfolgreich, dass sich nach der Tageszeitung 'Das Wirtschaftsblatt' nunmehr auch der Forschungsförderungsfonds für die gewerbliche Wirtschaft (FFF) dieser wirkungsvollen Initiative anschließt.

Mit der Mai-Hauptversammlung wird beschlossen, im RISC-Zentrum (Schloß Hagenberg bei Linz) die erste Außenstelle des Österreichischen Gewerbevereins für Oberösterreich und Salzburg zu gründen.

Der Österreichische Gewerbeverein setzt zahlreiche Initiativen, mehr Fachverbände in seinem Haus zu integrieren. Erste Erfolge zeigen sich.

Im Herbst begeht der Österreichische Gewerbeverein unter starker Teilnahme prominenter Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und der Medien das Jubiläum '125 Jahre Haus des Österreichischen Gewerbevereins '.

1998

Die digitale Zeit zieht endgültig beim ÖGV ein: Mitgliederservices und alle Kommunikation werden nun auch via Email und Homepage bedient.

Im März hielt die Botschafterin der Vereinigten Staaten, Dr. Kathryn Walt Hall einen viel beachteten Vortrag im ÖGV und stellte einmal mehr die Bedeutung der KMU in Europa, aber auch in den USA in den Vordergrund. In der Klausur in Bad Tatzmannsdorf wurde die 'politische' Linie des ÖGV neu geschärft, zahlreiche Initiativen gingen daraus hervor (Steuerkommission).

Der Club-Stammtisch Wirtschaft/Wissenschaft bestätigt seine Vorreiterrolle in Sachen Technologietransfer. Die hervorragenden Kontaktanbahnungen und Vernetzungen der Teilnehmer wurden kürzlich in einer Umfrage bestätigt. Veranstaltungen zur Steuerreform 2000 und zu Exportgarantien runden ein interessantes Jahr ab.

1999

Ein neues ÖGV Service bringt Erfolge: das All-inclusive Pressegespräch, bei dem der ÖGV für seine Mitglieder die gesamte Abwicklung und die Vor- und Nachbetreuung der Journalisten übernimmt feiert erste Erfolge.

Der Kirgisische Staatspräsident AKAJEW besucht den ÖGV, und die 'Wirtschaftsdiskussion 99' mit den wichtigen Vertretern der Parlamentsparteien sorgt für einige Änderungen in der Steuerreformsdiskussion.

Im Juni wird KommR Dipl.-Ing. Ferdinand GANTNER zum neuen Präsidenten gewählt. In den nächsten drei Jahren wird er viele Initiativen auf den Weg bringen und den ÖGV zu einem Hot-Spot des zielgerichteten Lobbyings befördern.

2000

Die Plattform Business Internet führt die Mitgliedsbetriebe in die Chancen des virtuellen Marktes ein. Die Integration von Homepage und Firmenkommunikation wird vom ÖGV forciert.

Bei der ÖGV-Tagung in Pamhagen referiert Landeshauptmann STIX: die Projekte KMU, Image und Informations-Kooperation werden Erfolge. Eine gemeinsame Initiative mit der Innovationsagentur schafft Österreichs erstes Forum für Biotechnologie.

2001

Aus Anlass '30 Jahre diplomatische Beziehungen China & Österreich' hält Botschafter Lu YONGHUA einen bemerkenswerten Vortrag und regt die ÖGV-Mitglieder an doch auch in China zu investieren.

Der Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, Dr. Christoph LEITL, stattet dem ÖGV mit einem viel beachteten Vortrag 'Die Zeit des Taktierens und Blockierens ist vorbei' einen Ehrenbesuch ab. Ein Workshop zur Organhaftung verhilft den Mitgliedsfirmen ebenso zu klarer Sicht im Gesetzesdschungel, wie die Infoabende zur Euro-Bargeldeinführung zum kommenden Jahreswechsel.

Die Allianz für Medienkompetenz tritt dem ÖGV als neuer Verband bei, die Versicherungsmakler feiern ihr 50. Bestandsjubiläum

2002

Ein Symposium 'Wohin geht der Bau' bringt rosige Konjunkturaussichten zu Tage und einen vieldiskutierten Vortrag vom Wiener Vizebürgermeister und Stadtrat für Finanzen und Wirtschaftspolitik, Sepp RIEDER.

Auch Außenministerin Benita FERRERO-WALDNER konnte mit sachlichen Argumenten zur EU-Erweiterung beim aufmerksamen Auditorium punkten. Die Info-Veranstaltung zu 'Abfertigung Neu' bewies einmal mehr, dass andere Organisationen erhebliche Fragen unbeantwortet lassen, sodass der ÖGV ordentlich nacharbeiten muss.

Ein hochkarätig besetztes Symposium 'KunstStoffe' wird gemeinsam mit der Gesellschaft für Chemiewirtschaft auch medial ein großer Erfolg.

KommR Ing. Kurt HOFER (Dreh & Drink, Hofermühle) wird zum neuen Präsidenten gewählt. In den kommenden sechs Jahren wird er wesentlich die Geschicke der Vereinigung formen. Als neuer Verband wird im Herbst 'Frau im ÖGV' gegründet.

2003

Eine einmalige Kooperation beginnt: mit der Landesverteidigungsakademie des Bundesheeres werden ab nun zahlreiche Veranstaltungen, Strategieseminare und Exkursionen stattfinden.

Start der Initiative 'Neue Absatzmärkte' und des ÖGV Büros in Krakau. Die Präsentation des Exportmarktes Tunesien rundet diese Aktivitäten ebenso ab, wie die Informationskampagne zu 'EU für KMU' und Basel II.

2004

Das Jahr startet mit einem Gesundheitsschwerpunkt mit Bundesministerin Maria RAUCH-KALLAT und der Weiterführung der Diskussion zu der/n österreichischen Bauordnung/en. Bundesminister Günther PLATTER sorgt für einen gelungenen Diskussionsabend.

Die Präsentation Wirtschaftspartner Rumänien schlägt eine Brücke in ein Land mit vielen Business-Chancen. Mathias HORX referiert über die nächsten (Mega-)Trends. Der ÖGV am Puls der Zeit!

2005

Justizministerin Karin MIKLAUTSCH berichtet aus erster Hand über die Vorhaben ihres Ressorts. Die Mitgliederdiskussion zu 'Geiz ist geil' kommt zu vollkommen anderen Schlüssen und stellt sich so entschieden gegen den aufkeimenden Trend.

Die Präsidentin der WK-Wien überzeugt mit ihren Positionen in einer heftigen Diskussion mit/gegen Stadtrat SCHIEDER: der ÖGV bleibt ein beliebtes, neutrales Podium. Lobbyingaktivitäten in Brüssel und im Bundeskanzleramt runden ein erfolgreiches Jahr ab, das wieder verstärkt der Schüler- und Lehrlingsausbildung Aufmerksamkeit widmete.

2006

Hintergrundgespräche, auch vor dem Vorhang, unter anderen auch mit Raiffeisen-Generalanwalt Dr. Christian KONRAD.

Das Jahr war durch den plötzlichen Tod des langjährigen Generalsekretärs Dr. Herwig KAINZ geprägt. Ein Neustart des ÖGV stand also an. Mit Mag.(FH) Stephan BLAHUT wurde dafür der richtige Mann unter vielen Bewerbern ausgewählt.

Bundeskanzler SCHÜSSEL referiert über die Chancen der österreichischen Wirtschaft und stellte sich den harten Fragen der Mitglieder.

Im November jährt sich die Verleihung der Wilhelm Exner Medaille zum 85. Mal.

2007

Seine Eminenz Christoph Kardinal SCHÖNBORN stattet dem ÖGV einen Besuch ab, referierte und diskutiert zu Ethik, Mensch und Wirtschaft. Die Arge 'Verwaltungsreform' legt ein voluminöses Forderungspaket vor.

Das Symposium 'Verkehrsinfrastruktur Centrope' das im Palais Niederösterreich veranstaltet wurde war inhaltlich, medial und auch finanziell höchst erfolgreich. Im Herbst setzt der Schwerpunkt Familienunternehmen und darin die Unternehmensnachfolge neue Maßstäbe.

2008

Bundesminister PRÖLL wird von VÖK-Präsident Leopold Katzmayer und ÖGV-Vizepräsident Rainer Sedelmayer zu den brennenden Fragen 'in die Mangel' genommen und kann gute, praxisnahe Ansätze zur Energiegesetzgebung mit ins Ministerium nehmen.

Im Mai übernimmt Margarete KRIZ-ZWITTKOVITS die Präsidentschaft des ÖGV. Sie ist die erste Frau seit bald 170 Jahren an der Spitze des Gewerbevereins und bringt gleichzeitig viel Energie mit, gemeinsam mit ihrem starken Team dem ehrwürdigen Verein neue Kraft zu verleihen.

Die Vereinigung der Österreichischen Kunststoffverarbeiter begeht im Herbst ihren 50. Gründungstag.

2009

Im Mai feierte der Österreichische Gewerbeverein in einem großen Festakt sein 170. Gründungsjubiläum. Honoratioren aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Militär und Diplomatie, allen voran die Bundesminister FEKTER und MITTERLEHNER beehrten unseren Verband und zollten ihm so höchste Anerkennung.


Von der Gründung bis 1938



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